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Google Maps Karten-ID (Map-ID) erstellen

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PLUS Eine Karten-ID (englisch „Map ID”) ist eine Kennung, unter der Google Ihren Kartenstil und die Konfiguration Ihrer Karte in der Cloud speichert. Sie gestalten die Karte also nicht mehr im Programmcode Ihrer Website, sondern in der Google Cloud Console – Ihre Website reicht nur noch die Karten-ID weiter. Eigene Google-Karten-Styles werden seit 2024 ausschließlich auf diesem Weg verwaltet; das früher übliche Style-JSON unterstützt Google nicht mehr zusammen mit den aktuellen Kartenmarkern.

  • Individueller Kartenstil: Farben, Beschriftungen und die angezeigten Points of Interest Ihrer Karten.
  • Hervorhebung von Postleitzahlengebieten: Die farbige Fläche, die WP-ImmoMakler statt eines Umkreises zeichnet, wenn zu einer Immobilie keine genaue Adresse vorliegt. Diese Funktion setzt eine Karten-ID voraus, für die die passenden Elementebenen freigeschaltet sind – siehe Postleitzahlengebiete freischalten.
  • Statische Karten: Die Karten-ID wird auch an das Vorschaubild der Consent-Box und an die Karten in PDF-Exposés weitergereicht.

Solange Sie keine eigene Karten-ID hinterlegen, zeichnet WP-ImmoMakler die Karten mit einer mitgelieferten Karten-ID im Google-Standardstil. Sie müssen also nichts einrichten, solange Sie mit dem Standardaussehen zufrieden sind und keine Postleitzahlengebiete hervorheben möchten.

  • Ein Google-Cloud-Projekt mit verknüpftem Abrechnungskonto und aktivierter Maps JavaScript API – siehe Google Maps API Keys erstellen.
  • In diesem Projekt benötigen Sie die Rolle Bearbeiter oder Inhaber, sonst lässt sich keine Karten-ID anlegen.
  • Karten-ID und API Key müssen im selben Google-Cloud-Projekt liegen. Eine Karten-ID aus einem anderen Projekt wird von Google nicht akzeptiert – das ist die häufigste Ursache für eine Karte, die nach dem Eintragen der Karten-ID grau bleibt.
  1. Kartenverwaltung öffnen

    Rufen Sie in der Google Cloud Console die Seite Kartenverwaltung auf und wählen Sie oben Ihr Projekt aus – dasselbe Projekt, in dem Ihre Google Maps API Keys liegen.

  2. Karten-ID erstellen

    Klicken Sie auf Karten-ID erstellen und füllen Sie das Formular aus:

    • Name: ein sprechender Name, zum Beispiel der Name Ihrer Website.
    • Beschreibung (optional): wofür die Karten-ID gedacht ist.
    • Kartentyp: JavaScript. Das ist die Plattform, mit der WP-ImmoMakler die Karten im Browser Ihrer Besucher zeichnet.
    • Rendering-Typ: Vektor. Die Hervorhebung von Postleitzahlengebieten funktioniert ausschließlich mit Vektorkarten; die Option Raster ist zwar Googles Voreinstellung, kann diese Flächen aber nicht zeichnen.

    Die Optionen Neigung und Rotation können Sie aktiviert lassen oder abschalten – WP-ImmoMakler nutzt beides nicht.

  3. Speichern

    Klicken Sie auf Speichern. Die Karten-ID erscheint anschließend in der Liste als Zeichenfolge aus Buchstaben und Ziffern. Diesen Wert tragen Sie später in WP-ImmoMakler ein.

Eine frisch angelegte Karten-ID zeigt zunächst den Google-Standardstil. Ihr eigenes Aussehen legen Sie in einem Kartenstil fest, den Sie anschließend mit der Karten-ID verknüpfen.

  1. Stil anlegen

    Öffnen Sie die Seite Kartenstile und klicken Sie auf Stil erstellen. Wählen Sie einen der Google-Stile als Ausgangspunkt (Hell oder Dunkel, optional Monochrom) und klicken Sie auf Anpassen, um Farben, Beschriftungen und die Sichtbarkeit einzelner Kartenelemente wie Points of Interest zu bearbeiten.

  2. Stil speichern

    Klicken Sie auf Speichern und vergeben Sie im Dialog Kartenstil speichern und veröffentlichen einen Namen und optional eine Beschreibung.

  3. Stil mit der Karten-ID verknüpfen

    Wechseln Sie zurück in die Kartenverwaltung und öffnen Sie Ihre Karten-ID. Klicken Sie im Bereich Kartenstile auf Bearbeiten, wählen Sie Ihren Stil aus, bestätigen Sie mit Fertig und speichern Sie.

Die farbige Hervorhebung von Postleitzahlengebieten zeichnet nicht WP-ImmoMakler, sondern Google selbst: Die Flächen stammen aus Googles sogenannten Elementebenen („Feature Layers”), die Sie pro Kartenstil freischalten. WP-ImmoMakler gibt lediglich an, welche Gebiete eingefärbt werden sollen.

  1. Elementebenen hinzufügen

    Öffnen Sie auf der Seite Kartenstile Ihren Stil und klappen Sie die Auswahl Elementebenen (englisch „Feature layers”) auf. Aktivieren Sie:

    • Postleitzahl (POSTAL_CODE) – für Immobilien, von denen nur das Postleitzahlengebiet bekannt ist.
    • Ort (LOCALITY) – für Immobilien, zu denen nur der Ort bekannt ist.

    Aktivieren Sie nur diese beiden Ebenen. Jede zusätzliche Ebene kostet Ladezeit, ohne dass WP-ImmoMakler sie nutzt.

  2. Speichern

    Klicken Sie auf Speichern. Die Freischaltung gilt für den Kartenstil, nicht für die Karten-ID – sie wirkt also erst, wenn der Stil wie oben beschrieben mit Ihrer Karten-ID verknüpft ist.

  1. Karten-ID eintragen

    Tragen Sie die Karten-ID im Backend Ihrer Website (wp-admin) unter WP-ImmoMakler → Integrationen → Karten in das Feld Google Maps Karten-ID (Map-ID) ein und speichern Sie. Auf derselben Seite finden Sie unter Test der Kartenanzeige eine Testkarte, die mit genau den Einstellungen gezeichnet wird, die auch auf Ihrer Website gelten.

  2. Google Maps als Karten-Anbieter wählen

    Die Hervorhebung bietet ausschließlich Google Maps an. Prüfen Sie im Customizer unter WP-ImmoMakler → Karten, dass als Karten-Anbieter Google Maps eingestellt ist.

  3. Hervorhebung aktivieren

    Aktivieren Sie im Customizer unter WP-ImmoMakler → Karten die Option Postleitzahlengebiete hervorheben. Die Fläche wird in Ihrer Markerfarbe eingefärbt, und die Karte zoomt so weit heraus, dass das gesamte Gebiet zu sehen ist.

  4. Geocodierung über Google sicherstellen

    Welches Gebiet zu einer Immobilie gehört, ermittelt WP-ImmoMakler beim Speichern der Immobilie aus der Google-Geocodierung; bestehende Immobilien holt das Plugin nach und nach im Hintergrund nach. Stellen Sie unter WP-ImmoMakler → Integrationen → Geodienste sicher, dass Google als Dienst für die Geocodierung eingestellt und der serverseitige API Key hinterlegt ist. Andere Geocodierungs-Dienste liefern die dafür nötige Google-Kennung des Gebiets nicht.

Erscheint auf der Detailseite weiterhin der halbtransparente Umkreis statt der eingefärbten Fläche, arbeiten Sie diese Punkte der Reihe nach ab:

  • Liegt die Karten-ID im selben Google-Cloud-Projekt wie Ihr browserseitiger API Key?
  • Ist der Rendering-Typ der Karten-ID Vektor und nicht Raster? Falls nicht, legen Sie eine Karten-ID mit dem Rendering-Typ Vektor an und tragen Sie diese ein.
  • Ist der Kartenstil mit den freigeschalteten Elementebenen tatsächlich mit dieser Karten-ID verknüpft?
  • Liegt die Immobilie in einem Land, für das Google die Gebiete liefert (siehe oben)?
  • Hat die Immobilie überhaupt eine ungefähre Lage? Zu einer Immobilie mit vollständiger Adresse zeigt die Karte bewusst nur den Marker – dann ist weder Umkreis noch Fläche zu sehen.
  • Liegt die Änderung am Kartenstil weniger als einige Stunden zurück? Googles Stiländerungen brauchen Zeit, bis sie überall ausgeliefert werden.

Findet Ihre Karte die freigeschaltete Ebene nicht, zeichnet WP-ImmoMakler ersatzweise den Umkreis – die Karte bleibt also in jedem Fall benutzbar.